Pflichtprogramm.
Unser erster Besuch der "Western Wall" fand an Shabbat statt, an dem es aufgrund abwesender Touristenmassen verhältnismäßig ruhig und entspannt zuging. Einen Tag später war allerdings etwas mehr los. Nicht nur direkt vor der Mauer, sondern auch im ganzen Bereich rund um sie. Einer der vielen anwesenden Jungen feierte wohl gerade seine Bar Mitzwa, jedenfalls fand eine große Feier mit bunten Bonbons und rituellem und hysterisch-fröhlichem Geschrei statt.
Auf dem Rückweg von einer abendlichen Tour mit Daniel und seinem Vater durch bisher unbekannte Gebiete in Jerusalem sowie auf den Ölberg kamen wir erneut an der Klagemauer vorbei. Diesmal war es schon dunkel, die Mauer hell erleuchtet. Das Ambiente war toll. Und Daniel ist mal schnell verschwunden, um zu beten...
Apropos Ölberg: Zu verachten ist die Aussicht von da oben auch nicht. Wir haben es geschafft, den Weg zur "Spitze" so zu timen, das bei Ankunft auf dem Berg mit wunderschönem nächtlichem Ausblick auf die Stadt und den Felsendom gerade der Gesang des Muezzin erklang und hinterher passend die Glocken einer Kirche läuteten.
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